Alles beginnt im Kopf
Kürzlich konnten es sich in Bad Rappenau – Fürfeld Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der evangelischen Kirchengemeinde richtig gut gehen lassen. Grund dafür war die Durchführung eines Schulprojekts der Fachschule für Meisterinnen in der Hauswirtschaft. 26 Meisterschülerinnen übernahmen dafür die Gestaltung der Einladung, die Speisenzubereitung, Tischdekoration und Service.

An der Peter-Bruckmann-Schule entstanden Einladungskarten und Tischdekoration, ebenso das Vier-Gänge-Menue. Die Speisen präsentierten und servierten die Frauen anschließend in Fürfeld. Außerdem überraschten sie die 50 Gäste mit selbstgenähten Duftsäckchen. „An erster Stelle steht immer die Kundenzufriedenheit“, weiß Hanni Mann, die Klassenlehrerin des Lerngangs. „Diese Zufriedenheit unter betriebswirtschaftlichen Gesichtpunkten zu erreichen, erfordert Kompetenzen, die erlernt werden müssen.“

Rechnungswesen und Management, aber auch Ernährungswissen und Lebensmittelhygiene sind schließlich Voraussetzungen für ein rundum gelungenes Fest.
„Hauswirtschaftliche Dienste fallen erst auf, wenn sie fehlen“, stellt Gerlinde Abendschein-Reimold, Leiterin der Abteilung Hauswirtschaft, fest.

Die Fachschule in Heilbronn bildet seit vielen Jahren hauswirtschaftliche Fachkräfte zu Meisterinnen weiter. Als zweite Chance sehen viele Frauen diese Schule und nutzen sie als Karrieretreppe. Die meisten bewerben sich für Führungspositionen in Großhaushalten wie Sanatorien, Pflegeheimen und Tagungsstätten.

Manche schlagen den Weg als Beraterin für Ernährungsfragen ein. Nur wenige machen sich selbstständig.
Hannelore Funke
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